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Sanfte Wellen im Bodensee-Hinterland: Weinfelden-Stein a.R.

Die Route führt von Weinfelden über einen Grossteil des Vor-Bodensee-Rückens nach Stein am Rhein. Die Ausfahrt bietet viel fürs Auge: Alle paar Minuten ist ein neues Panorama zu sehen.

Sind Land und Leute nicht bloss am Meer, sondern auch in der Nähe grosser Seen entspannter, vielleicht gar grosszügiger? Man könnte es meinen, hat man sich ein paar Kilometer auf die hügelige Landschaft vor dem Bodensee eingelassen.  So präsentiert sich ein der Sommerhitze angemessener Mix aus Feldern, Waldpartien und halbschattigen Durchfahrten durch Dörfer (wenige!) oder Weiler sowie einzelne Höfe (viele!); aus Landstrasssen und ein paar stets bequemen Feldwegen.

Damit die Angelegenheit am Anfang und Ende doch etwas zusätzlich Kontur erhält, kann man zwei Umweg einbauen. Zum Einstieg gleich nach Weinfelden der hübsche Ottoberg und die steile Aufstieg von Nussbaumen nach Stein am Rhein. Wer sich dazu zu wenig kräftig einstuft und auf keine Stromhilfe zurückgreifen kann, der verzichtet besser auf diese Abkürzung. Doch er verpasst eine die Abfahrt krönende Aussicht auf Stein am Rhein, Burg Hohenklingen und das Ende des Untersees. Stattdessen umrundet er den Hügel über Stammheim und Etzwilen konsequent fertig, wie es sich gehört.

Geeignet für mittelmässig ausdauernde Tourenfahrer
Höhepunkt: Vor und nach Wäldi, Waldstück und Abfahrt nach Reckenwil
Pause: Waldecke Wäldi/Helsinghausen, Homburg, Herdern, vor dem Pass nach Stein
Dauer: 3 Std. 20
Höhenmeter (bergauf): 870 m


Durchs ‘wilde’ Appenzell: St. Gallen-Buchs

Prächtig gepflegte Höfe, Kapellen und Ausflugsbeizli: Auf der Route von St. Gallen nach Buchs zeigt sich das Appenzell von seiner malerischen Seite und lädt die Velofahrenden immer wieder zum Verweilen ein. 

Los fahren wir in St. Gallen, überqueren bald drauf die ichen Fussgänger- und Velobrücke übers unterste Sittertobel. Gleich danach startet das Appenzeller Auf und Ab, das gut die Hälfte der insgesamt 58-Kilometer-Strecke dauern wird, bis kurz vor dem Chienberg-Hügel mit dessen verwinkelten Ausblicken ins St. Galler Rheintal. Von da folgt der luftig-lockere Höhenweg und dann das flache Ausfahren nach Buchs durch eine teils bezaubernde Auenlandschaft nach Buchs. Wer noch genug Energie hat oder ein E-Bike, kann bis zum grösseren Bahnhof Sargans weiterfahren. Allerdings sind diese zusätzlichen gut 12 Kilometer mit weit weniger (sich lohnenden) Velowegen gesegnet.

Den Grossteil der Tour begleitet uns der Hohe Kasten (1800 m. ü. M.) als Schirmherr. Ansonsten bleibt primär ein abwechslungsreiches Hügelland in Erinnerung: zwischen lauschigem Flussbett an der Sitter, dem überschaubaren Dorf Stein, dem Leimensteig-Bergrestaurant mit den benachbarten paar Bauernhöfen oder locker zerstreut angelegten Weilern wie Eggerstanden zum Abschluss. Jeder Hügel und jede Senke, letztlich fast jeder putzig gepflegte Hof, jedes Kirchlein oder Ausflugsbeizli stellt eine Welt für sich dar.

Geeignet für Genuss- bis etwas sportlichere Fahrer/E-Biker
Höhepunkt: Stein, Schlaufe Haslen-Appenzell, Eggerstanden-Chienberg
Pause: Leimensteig, Appenzell (Zentrum), Chienberg
Dauer: (gut) 4 Std. 30 Min.
Höhenmeter (bergauf): 980 m

 

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