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Gut, gibt's die Schweizer Bauern.

Die Kampagne der einheimischen Landwirtschaft im Edelweiss-Look

Der "1. August-Brunch auf dem Bauernhof" ist eines von vielen Projekten, die unter dem Dach der Edelweiss-Kampagne "Gut, gibt’s die Schweizer Bauern.“ umgesetzt werden. Hauptadresse der Kampagne und der verschiedenen Projekte ist www.landwirtschaft.ch.

Was gehört nebst dem "1. August-Brunch auf dem Bauernhof" sonst noch zu „Gut, gibt’s die Schweizer Bauern.“?

  • Plakate und TV-Spots
  • Messeauftritte: „Gut, gibt’s die Schweizer Bauern.“ ist an allen grossen aber auch vielen kleineren Ausstellungen und Messen präsent.
  • Schulprojekte: Vom Kindergarten bis zum Gymnasium gibt es Angebote, bei denen Lernende auf Bauernhöfe kommen oder Bäuerinnen und Bauern in Schulen über die Landwirtschaft informieren.
  • Vom Hof - das Direktvermarktungsportal für Produkte und Dienstleistungen. Stallvisite: Hier stehen das ganze Jahr über 300 Höfe den Konsumenten zu fixen Besuchszeiten offen, um sich über die Produktionsmethoden und die Herkunft der Lebensmittel zu informieren.
  • BuureTV zeigt Kurzvideos zu verschiedensten Aspekten einer innovativen Landwirtschaft.
  • Lockpfostenwege: Lockpfosten informieren Hofbesucher, Kundinnen, Passanten, Spaziergänger und Wanderer auf ungewöhnliche Weise über die Landwirtschaft.
  • Shirt-Shop im Edelweiss-Look
  • Hoftheater: Das hof-theater.ch überbrückt mit professionellen Theateraufführungen auf dem Bauernhof die Kluft zwischen Stadt und Land.
  • Infobroschüren und Werbematerial
  • Ergänzungsprojekte der Mitgliedsektionen: Mit dem gleichen Erscheinungsbild führen die kantonalen Mitgliedsektionen des Bauernverbands vielfältige Projekte durch, wie zum Beispiel die „Sichlete“ auf dem Bundesplatz, „Vo Puur zu Puur“, und ähnliches mehr.

Warum braucht es Werbung für die Schweizer Bauernfamilien?

Die Schweizer Bauernfamilien sehen sich – wie fast alle ihre Kollegen auf der Welt – vielfältigen Herausforderungen gegenüber. Die Landwirtschaft ist, obwohl sie überlebenswichtige Lebensmittel produziert, ein wertschöpfungsschwacher Sektor. Das liegt nicht zuletzt an ungünstigen Marktstrukturen (viel Anbieter und wenige, mächtige Abnehmer) und hohen Investitions- und Produktionskosten. Die Schweizer Bauern halten strenge Vorschriften in Bezug auf Ökologie und Tierschutz ein, was ihre Kosten zusätzlich erhöht. Aus topografischen Gründen sind sie zudem im Wachstum eingeschränkt. Der seit 20 Jahren andauernde Reformprozess und die sinkenden Produzentenpreise und in der Folge unbefriedigende Einkommen haben dazu geführt, dass die Anzahl Bauernbetriebe stetig zurück geht und unterdessen bei 55'000 angelangt ist. Das sind noch halb so viele wie vor 30 Jahren. Nur wenn Schweizer Rohstoffe eine höhere Wertschätzung in Form eines kostendeckenden Preises erhalten, haben sie eine Zukunft. Die Bevölkerung sollte im Laden bewusst Schweizer Lebensmittel kaufen und dafür bereit sind, einen angemessenen Preis zu bezahlen.

Warum weiss die Bevölkerung heute nur noch wenig über die Landwirtschaft?

Während in früheren Zeiten ein Grossteil der Bevölkerung in oder nahe der Landwirtschaft beschäftigt war oder einen Bezug dazu hatte, sind heute keine 3 Prozent der Erwerbstätigen im Primärsektor tätig. Stattdessen wohnt heute über 75 Prozent in Städten oder deren Agglomerationen. Diese Schweizerinnen und Schweizer haben nur mehr wenig direkte Berührungspunkte mit der Urproduktion. Sie kennen weder die Zusammenhänge, die speziellen Leistungen der Landwirtschaft noch die Saisonalität der Produkte. Über diese Kluft zwischen Stadt und Land will die Basiskampagne „Gut, gibt’s die Schweizer Bauern.“ Brücken schlagen.

Was will „Gut, gibt’s die Schweizer Bauern.“ erreichen?

Ziel der Kampagne ist es, die Beziehungen zwischen Stadt und Land zu pflegen, das Vertrauen in die einheimische Landwirtschaft zu stärken und den Absatz der Produkte zu fördern. Die Konsumenten sollen sich bewusst werden, woher die Lebensmittel kommen und was es braucht, um dieses qualitativ hoch stehende Angebot bereitzustellen. „Gut, gibt’s die Schweizer Bauern.“ will die vielfältigen Leistungen der Bauernfamilien für die Gesellschaft sichtbar machen und damit die Bedeutung der Landwirtschaft für unser Land unterstreichen.